BMW – Ein Feuerwerk an Neuheiten und Optimierungen

BMW Motorräder - Modelle 2019

Neuheiten 2019 - Teil 1 -

Die bayerischen Motorenwerke gehen im Jahr 2019 mit einem Feuerwerk an Neuheiten in die Saison. So präsentierten sie bereits wenige Tage vor der Intermot ihr jährlich 7.500 mal verkauftes GS-Flaggschiff, in Mailand folgte dann eines der Highlights des Messerherbstes überhaupt – die S 1000 RR. Aber auch zwischen diesen beiden BMW-Schlagern, wurde gezielt Hand angelegt.

 

BMW C 400 GT – Ein Roller zum Touren

Im vergangenen Jahr war es noch der C 400 X, mit dem BMW in der Mittelklasse einen coolen Roller präsentierte. In diesem Jahr legen die Bayern noch eine GT-Varianten drauf, der wie sein X-Bruder in einem Gitterrohrahmen einen 350 Kubikzentimeter Einzylinder beheimatet, welcher 34 PS und 35 Newtonmeter leistet. Ein CVT-Getriebe mit Triebsatzschwinge übertragen die Kraft auf´s Hinterrad.

Den Unterschied machen nun die ganzen Anbauteile aus. So hat der GT natürlich ein tourentaugliches Windschild, welches seine Passagiere stärker vor Wind und Wetter schützen soll. Verkleidung und Scheinwerfer sind breiter geworden, um ebenfalls Witterungseinflüsse abzuleiten, aber auch einen breiteren LED-Doppelscheinwerfer zu ermöglichen, der sicher die Nacht erleuchtet. Eine besser gepolsterte und neu geformte Sitzbank sollen weiteren Komfort für Fahrer und Begleitung bringen. Ebenfalls neu- die eigene Fußraste für den Sozius/die Sozia. Platz nimmt man in 775 Millimetern Höhe. Auf Wunsch sind aber auch 760 Millimeter möglich.
Neben dem serienmäßigen LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht, der LED-Rückleuchte, ABS, den zwei, in der Verkleidung, integrierten Staufächern sowie dem flexiblen Staufach unter der Sitzbank, gibt es ein 6,5 Zoll großes Vollfarb-TFT-Display und zahlreichen Connectivity-Features als Sonderausstattung ab Werk. Ebenso kann mit einer Gepäckbrücke das Transportvermögen erweitert bzw. mit einem Topcase ergänzt werden.
Mit dem Keyless-Ride-System, gehört das Gefummel am Zündschloss der Vergangenheit an. Der C 400 GT kommt exklusiv in drei Farbvarianten auf unsere Straßen – Alpinweiß uni, Moonwalkgrey metallic und Blackstorm metallic. Auf eine Preisaussage und Liefertermine ließen sich die BMW-Verantwortlichen auf der Messe leider nicht ein.


BMW F 850 GS Adventure – Ready für eine Weltreise

Es ist inzwischen zur Tradition geworden. Erst wird die Standard präsentiert und ein Jahr später folgt eine Adventure-Version – so auch bei der F 850 GS. Für 2019 erwartet uns nämlich ein echtes Abenteuergerät in Form der F 850 GS Adventure.

Wie bei der letztjährig präsentierten Standardvariante befeuert ein 853 Kubikzentimeter großen Reihenzweizylinder auch die Adventure. Er leistet 95 PS und schiebt mit maximal 92 Newtonmeter die fahrfertige 244 Kilogramm voran. Einzig Lichtmaschine und Anlasser wurden auf die mögliche stärkere Beanspruchung beim Weltreisen ausgelegt.

Interessant sind die beiden weiteren Optionen. So soll es eine 48 PS Version für A2-Führerscheinbesitzer und Einsteiger geben, die 63 Newtonmeter bereitstellt. Und für alle, die auf der ganzen Welt unterwegs sein wollen, nicht immer den besten Sprit finden, bietet BMW eine 90 PS Version mit 86 Newtonmetern an.

Laut BMW soll sie mit 4,1 Litern Verbrauch auf 100 Kilometern extrem sparsam sein und somit theoretisch durch den 23 Liter großen Tank, mit einer Tankfüllung ganze 550 Kilometer weit kommen. Entsprechende Verkleidungsteile, in zwei Stufen einstellbares Windschild und schicke Handprotektoren sorgen für den nötigen Schutz vor Wind und Nässe. Natürlich dürfen bei einem Adventurebike breite Enduro-Rasten mit einstellbarem Schalt- und Fußbremshebel, Motorschutzbügel, Ölwannenschutz und Edelstahl-Gepäckbrücke nicht fehlen. Dazu wurde der Lenker um 15 Millimeter erhöht.

Im BMW-Zubehörkatalog gibt’s traditionell weitere Optionen um die 12.950 Euro Basis, welche in den Style-Varianten „Exclusive“ und „Rallye“ angeboten wird, weiter zu pimpen. Nach meiner Priorität sortiert wären das die LED-Tagfahrlicht und LED-Zusatzscheinwerfer für mehr Sicht und Sichtbarkeit, der Blipper, welcher das Schalten in beide Richtungen ohne Kupplung ermöglicht und das elektronische ESA-Fahrwerk für weiteren Komfort und Sicherheit. Danach folgen das 6,5 Zoll-Vollfarb-TFT-Display mit Connectivity-Features, verschiedene Verkleidungsscheiben und hohe Sitzbänke, Keyless-Ride, Kofferhalterungen für passende BMW-Alu-Koffer und ein HP-Sportschalldämpfer der optisch mächtig was her macht, der Landschaft aber auch unnötig Lärm beschert. Wer möchte, kann auch den Notruf eCall verbauen lassen, wobei ich nicht sicher bin ob dieser überall auf der Welt eine Hilfe findet.

BMW R 1250 GS – Der Dauerbrenner bekommt mehr Bums

Äußerlich unterscheidet sich die R 1250 GS nicht wesentlich von ihrer Vorgängerin R 1200 GS. Der Knaller für die kommende Saison ist das Boxerherz. Denn hier stehen nun 84 Kubikzentimeter mehr Brennraum zur Verfügung, was 136 Pferdestärken bei 7.750 Touren leistet und sagenhafte 143 Newtonmeter bei 6.250 Touren freisetzt. Diese 11 PS und 18 Newtonmeter Mehrleistung zum Vorgänger, verdankt der 1.254 Kubikzentimeter Boxer einer sogenannten „Shift Cam“ Technik, die eine Variierung der Ventilsteuerzeiten und des Ventilhubs auf Einlassseite ermöglicht. So arbeiten also zwei unterschiedliche Nockenwellen und sorgen durch ihre jeweils angepasste Geometrie für eine optimale Steuerung im Teil- und Volllastbetrieb. Die Fahrzeugelektronik steuert hierbei einen Aktuator, der die Einlassnockenwelle innerhalb von Millisekunden je nach Drehzahl und anliegender Last verschiebt.

Leider steigt unter anderem durch diese neue Technik das Gewicht auf 249 Kilogramm. Dafür soll laut BMW der Spritverbrauch deutlich sinken und der Boxer bereits heute die EURO 5 Norm erfüllen, welche ab 2021 Pflicht für alle neu zugelassene Kräder wird. Ab 16.150 Euro ist sie bereits seit Oktober zu haben. Wer sich gleich die HP-Version mit edlen Frästeilen, HP-Sportschalldämpfer und dem Fahrmodus „Pro“ zulegen möchte, der darf nochmals gut 4.000 Euro oben drauflegen.

Neben der Reiseenduro bekommt auch der traditionelle Tourer R 1250 RT den neuen Shift-Cam-Boxer mit 125 Newtonmeter und 136 PS. Optisch fällt nur der geänderte Bugspoiler wirklich ins Auge. Ansonsten wurde sehr viel im Detail optimiert, sodass Laufruhe und Ansprechverhalten noch besser sein sollen. Die RT für 2019 soll ab 18.000 Euro angeboten werden.

BMW R 1250 GS Adventure – die Welt ist nicht genug

Die „Standard-GS“ machte den Anfang, wenige Wochen später folgte die Präsentation Adventure-Version mit dem neuen, 84 Kubikzentimeter größeren, Boxermotor der 136 PS und 143 Newtonmeter leisten soll. Die maximale Leistung ist hier sicher ein schönes Detail, jedoch wichtiger sind sicher die Werte bei 2.000 und 3.500 Touren, denn hier soll der neue Boxer bereits 110 bzw. 120 Newtonmeter abdrücken, was sicher zusammen mit der überarbeiteten Sechsgang-Schaltbox und der Anti-Hopping-Kupplung dem Fahrspaß auf engen Passagen entgegenkommt.

Das neue Aggregat ist durch den Schriftzug „ShiftCam“ auf der Zylinderkopfhauben und der Rohrführung der neuen Krümmeranlage deutlich zu erkennen. Mit einem 30 Liter Tank ist die Adventure natürlich für lange Abenteuer gut aufgestellt, kommt aber entsprechend auch mächtig daher. Sie bringt 268 Kilo auf die Waage und verkraftet 217 Kilo Zuladung. Die Passagiere nehmen in 890 bis 910 Millimetern Höhe Platz.

„Icegrey uni“ ist hier die Basisfarbe mit silbernem Hauptrahmen als Kontrastmittel. Antriebsstrang und Heckrahmen kommen in schwarz daher, wie auch die Bremssättel. Sie steht serienmäßig auf schwarzen 19 (vorne) und 17 (hinten) Zoll Speichenrädern. Wer es auffallender möchte, der kann mit der Exclusiv-Variante mit dunklerem Hauptrahmen, goldenen Bremssätteln und „Kalamata metallic matt“ seine Akzente setzen. Noch individueller wird es mit einer HP-Variante die mit weißem Rahmen, goldenen Drahtspeichenrädern, goldenen Bremssätteln „Lightwhiteuni/Racingblue metallic/Racingred uni“ (Weiß-Blau-Rot) ins Auge sticht.

Wer noch mehr für die Optik tun möchte, der kann mit Frästeilen, passenden Auspuffanlagen und exklusiven Sitzbänken seine Phantasien ausleben. Zu den 17.700 Euro Basispreis, kommen dann sicher noch einige Euros hinzu.

BMW R 1250 R – Powercrusing übers Land

Nach der Neuen GS und RT, bekommt auch das Straßenbike R 1200 R den neuen Boxer implantiert. Er leistet auch hier 136 PS und 143 Newtonmeter. Die Fahrmodis „Rain“ und „Road“, eine Berganfahrhilfe sowie Stabilitätskontrolle (ASC) und natürlich das ABS, bringen Sicherheit in den Roadster. Wer Lust auf mehr Sportlichkeit hat, der darf den Fahrmodus „Pro“ mitbestellen, welcher eine dynamische Traktionskontrolle und Bremsassistenten sowie verbessertes ABS beinhaltet.

In der Serie kommt sie mit 820 Millimetern Sitzhöhe auf den Markt, kann auf Wunsch auf 760 bzw. 790 Millimeter reduziert, aber auch auf 840 Millimetern erhöht werden. Im Zubehörkatalog befindet sich des Weiteren auch ein Sportlenker für alle Piloten, die dynamisch auf der R 1250 R Platz nehmen wollen. Fahrfertig wiegt sie 239 Kilogramm und hat mit 18 Litern einen normalen Tank der für eine ausgiebige Runde sicher ausreicht.

Beim Scheinwerfer spart sich BMW in der Basis leider die LED-Technik und bringt sie nur mit einem Halogenscheinwerfer auf den Markt. Wer hier mehr möchte muss den Aufpreis hinblättern. Das 6,5-Zoll großes TFT-Display, Bugspoiler und Cockpit-Abdeckung sind dagegen sofort an Board.

Farblich ist die Basis in „Blackstorm metallic“, die Exclusive in „Pollux metallic matt“ und die HP-Version in „Lightwhite uni / Racingblue metallic / Racingred uni“ gehalten. Darüber hinaus soll es eine sogenannte „Option 719“ Version mit einer Metallik-Lackierung geben. Preislich findet man den Einstieg bei 13.750 Euro, wobei umfassendes Zubehör hier schnell die Preise nach oben treiben kann.

BMW R 1250 RS – Touring auf die sportliche Art

Auch die Fans der Sporttouring-R dürfen sich 2019 auf den neuen Boxer-Motor freuen. Optisch ändert sich zur Vorgängerin nicht viel, ein anderer Bugspoiler und Cockpitabdeckung sowie das Verkleidungsoberteil weichen etwas ab.

Ab Werk stehen die Basisfarbe „Blackstorm metallic“ sowie zwei speziellere Lackierungen in den Style-Varianten „Exclusive“ und „Sport“ zur Verfügung. Mit den Fahrmodis „Rain“ und „Road“, sowie Berganfahrassistenten, Traktionskontrolle, ABS, LED-Hauptscheinwerfer und 6,5 Zoll große Vollfarb-TFT-Display mit Connectivity-Features ist man mit 14.400 Euro bereits gut ausgerüstet.

Wie bei allen anderen Modellen bietet die BMW-Zubehörpalette von zusätzlichen Fahrmodi, dynamische Traktionskontrolle DTC und Bremsassistent DBC sowie dem ESA-Fahrwerk und eCall-Notruf alles an. Wem das nicht reicht, der kann diverse Frästeile, andere Sitzbänke sowie den HP-Schalldämpfer in der „Option 719 Classic“ und HP-Varianten seine R 1250 RS erweitern.

BMW S 1000 RR – Wird sie wieder das Maß der Dinge?

Bis heute ist die S 1000 RR das Maß der Dinge bei Hobbysportlern. Seit ihrer Markteinführung beherrscht sie diese Szene, wobei Yamaha mit der R1 langsam Oberwasser bekommt und ihr den Rang abzulaufen droht. Daher war es nur eine Frage der Zeit bis BMW ihren Supersportler komplett überarbeiten würde.
Bei der EICMA war es nun soweit, der Überseecontainer öffnete sich und eine sogenannte M-Version – wahrscheinlich in Anlehnung an den Automobilbereich, in dem Sportwagen schon lange mit dem „M“ ausgezeichnet werden- rollte in die Mitte der Bühne. Um das Entwicklungsziel „1 Sekunde schneller und 10 Kilogramm leichter“ zu erreichen, blieb kein Bauteil unberührt.
So wird die Neue von einem komplett neu aufgebauten 999 Kubikzentimeter Motor mit ShiftCam Technik befeuert. Er soll 207 PS leisten und ein Drehmoment von 113 Newtonmetern bei 11.000 Touren haben. Wie bereits beim neuen Boxer, sorgt die ShiftCam-Ventilsteuerung für variable Steuerzeiten und Ventilhübe auf der Einlassseite. Hierdurch wird die Tausender im unteren Drehzahlbereich sicher deutlich agiler und nachhaltiger ans Werk gehen. Ebenfalls neu gestaltet sind die Ein- und Auslasskanäle sowie der komplette Ansaugtrakt.
Die nächste deutliche Änderung verbirgt sich im Fahrwerk, denn hier nimmt der Motor nun eine tragendere Rolle ein - ob die Stabilität trotzdem erhalten blieb, wird sicher der erste härtere Rennstreckeneinsatz zeigen. Ebenfalls spannend wird die erwartete bessere Funktion des Federbeins durch eine möglichst hohe Entfernung zum heißen Motor sein. Insgesamt sind alle Teile leichter geworden oder wurden gar eingespart was zu einem sagenhaften Gewicht von 197 Kilogramm führt. Wer nochmals 3,5 Kilogramm leichter unterwegs sein will, der darf zur M-Variante greifen.
Ebenfalls komplett neu ist das 6,5 Zoll TFT-Display, welches wohl wirklich keine Wünsche offen lässt. Es ist auf jeden Fall von allen Seiten her sehr gut ablesbar und dies selbst bei direkter Einstrahlung des Deckenscheinwerfers in der Messehalle.
Über die bekannte Bedienung am Lenker, lassen sich die serienmäßigen vier Fahrmodi „Rain“, „Road“, „Dynamic“ und „Race“ einstellen. Ein Blipper ist in dieser Klasse inzwischen obligatorisch. Das neueste Bosch Kurven-ABS sorgt für Sicherheit und wird hoffentlich in der gewohnt sportlichen Abstimmung bereitstehen. Eine Launch Control, GPS Laptimer und Pit-Lane-Limiter unterstreichen die Rennstreckentauglichkeit (Alpha-Technik hat hierfür bereits erste Teile und Rennverkleidungen im Regal). Die Traktionskontrolle mit einer 6-Achsen-Sensorbox, Schräglagensensorik und Wheelie-Kontrolle sorgen zudem für Fahrspaß und Sicherheit. Ob es eine Berganfahrhilfe braucht, lasse ich mal einfach so stehen, den LED-Scheinwerfer hingegen sehe ich als Pflicht an.
Apropos Scheinwerfer – 2019 müssen wir Abschied von der asymmetrischen Scheinwerferfront nehmen. Sicher schreien einige Fans auf, die eben gerade dieses Designelement liebten. Doch ihr könnt euch trösten, denn auf der Renne sind die Dinger eh demontiert und der neue Blick hat irgendwie was Böses und lehnt sich mit den Tagfahrlichtern stark an die erfolgreichen Autofronten von BMW an.
Ab 18.750 Euro bekommt man also einen rennstreckenfertigen Supersportler, der auch Personen jenseits der 1,90 Meter Platz bietet. Wer das M in der Modellbezeichnung haben möchte, der darf sich zudem auf Karbon-Räder, eine Heckhöherlegung, den Fahrmodus „Pro“ sowie weitere Gimmicks freuen. On Top können dann noch eine Diebstahlwarnanlage, Soziusabdeckung, E-Call-System oder Reifendruckkontrolle dazu bestellt werden. Die Sonderausstattungs-Pakete „Dynamik“ und „Race“ soll es auch bei der Neuen geben.
Apropos Race – Ein paar Infos waren zwar bereits bekannt, bei der EICMA wurden sie dann offiziell. BMW wird ab 2019 mit dem bisherigen Milwaukee-Team von Shaun Muir kooperieren und auf Titeljagd in der Superbike WM gehen. Mit Superstock-Champion Markus Reiterberger und Ex-Weltmeister Tom Sykes sitzen hier zwei tolle und obendrein sympathische Fahrer auf der S 1000 RR, die durch ihren unterschiedlichen Fahrstil sicher die BMW in allen Richtungen fordern werden.

Was gibt´s noch von BMW?

Die S 1000 R bleibt 2019 wohl unverändert. Sie soll in „Blackstorm metallic“ sowie der supersportlichen HP-Lackierung angeboten werden. Selbiges gilt für die S 1000 XR – sie bekommt mit „Triple Black“ einen neuen Anstrich. Der kleinen Einsteiger BMW G 310 R verpassen die Bayern eine „Racingred uni“ Lackierung sowie eine angepasstes HP-Design. Bei allen dreien muss man 2019 wohl 100 Euro mehr anlegen.
Ab dem kommendem Jahr signalisiert ein dynamisches Bremslicht die Verzögerung der R nineT. Dazu bekommen quasi alle Versionen eine sogenannte „Option 719“ Lackierung in unterschiedlichen Farben. Für die Scrambler und Urban G/S Modelle können nun optional Kreuzspeichenräder geordert werden.
Im „kleinen“ GS-Bereich F 750 GS und F 850 GS, stehen ebenfalls neue Farben sowie das dynamische Bremslicht auf dem Programm. Preislich muss man 200 Euro mehr anlegen.
Bei den Rollern wurde ebenfalls die Farbmischungen angepasst. Technisch darf sich der C 400 X über eine serienmäßig beheizbare Sitzbank freuen. Der C 650 GT bekommt den Side View Assist sowie optional eine braune Sitzbank mit Sitzheizung. Preislich legen alle Roller im kommenden Jahr zwischen 100 und 200 Euro zu.
Die K-Modelle beherbergen ab kommendem Jahr den Hill Start Control Pro (HSC Pro) welches das Bremsen auf abschüssigen Strecken unterstützen soll, serienmäßig. Zusätzlich wurde die Sitzhöhe bei der K 1600 B und K 1600 Grand America um 30 mm auf nun 750 mm reduziert. Wer weiterhin höher sitzen möchte, findet Optionen im Sonderausstattungskatalog. Preislich schlägt dies mit 400 Euro zu buche, wobei für das Flaggschiff Grand America ganze 1.080 Euro Mehrpreis aufgerufen werden.

Bericht und Fotos: Rainer Friedmann – Kraftrad Blog

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