• Südtirol

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    Tirol, Osttirol, Südtirol? Die politische Landschaft in diesem Teil der Ostalpen ist für den Besucher nicht leicht verständlich. Also: Bis 1919 war Tirol eine Einheit und ein Teil Österreichs. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg wurde ein Teil Tirols, nämlich Südtirol, Italien zugesprochen, wodurch der östliche Teil Tirols, Osttirol, vom Mutterland abgespalten wurde. Kein Wunder, dass deshalb in den Straßen von Bozen, Meran, Brixen oder Sterzing noch immer der Geist von Sissy & Co. weht. Gerade die von der Sonne verwöhnte Landschaft in den Tälern von Eisack und Etsch ist es, die mit ihren grünen Weinbergen und ihren romantischen Burgen das Bild Südtirols prägt. 300 Sonnentage im Jahr, Palmen, Pinien und Zypressen – eine solche Kulisse ist für die erste Motorradtour im Frühling genau das Richtige. Zum Beispiel über Jaufenpass oder Penser Joch auf einen Cappuccino am Waltherplatz von Bozen.

  • Dolomiten

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    Die Dolomiten, das ist eine Welt der Zinnen und Zacken. Spitze Berggipfel ragen wie steinerne Nadeln in den Himmel, mächtige Felsmassive gleichen der uneinnehmbaren Mauer einer mittelalterlichen Burg. Die höchste Pässedichte der gesamten Alpen, sämtliche Übergange auch im Winter offen – das macht die Dolomiten zum heißen Favoriten für Bergsüchtige, ganz egal ob zu Fuß, mit Tourenrad, Mountainbike, Auto oder Motorrad. Der Gelegenheitswanderer findet sein Glück in milden Halbhöhenlagen, der Sportalpinist die Herausforderung auf Höhenwegen und Klettersteigen. Als schönste Strecke für den motorisierten Urlauber gilt die Runde um den Sella-Stock. Auf 90 Kilometern bietet sie gleich sechs Pässe: Pordoijoch, Sellajoch, Grödner Joch, Campolongo, Falzarego und Valparola. Damit stellt die „Sella Ronda“ alles Vergleichbare in den Schatten. Nach der Runde in der urigen Fußgängerzone von Cortina d’Ampezzo einen Espresso zischen, und der Tag hat sich gelohnt.

  • Trentino

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    Sie ähnelt den Umrissen eines Schmetterlings, schließt sich südlich an die Provinz Südtirol an und kam wie diese nach dem Ersten Weltkrieg zu Italien. 1972 erhielt die Provinz Trentino den Status einer autonomen Region und besitzt seitdem eine echte Selbstverwaltung, die vom italienischen Zentralstaat größtenteils losgelöst ist. Als etwas Besonderes präsentiert sich das Trentino auch dem Besucher: Dicht beisammen liegen mediterrane Pflanzenwelt und alpine Gipfel, liebliche Täler und eisige Höhen. Es gibt einerseits idyllische Dörfer wie Canale di Tenno, San Lorenzo in Banale, Mezzano oder Rango und andererseits pulsierende Städte wie Rovereto oder Trento. Gerade die von k.u.k.-Architektur geprägte Hauptstadt Trento mit ihren wunderschönen Renaissance-Gebäuden ist immer einen Stopp wert. Dass das Trentino auch unter Motorradfahrern einen ausgezeichneten Ruf besitzt, ist kein Zufall: Mit der anspruchsvollen Kaiserjägerstraße und der serpentinenreichen Flanke des Monto Bondone liegen zwei Sahnestückchen auf trentiner Gebiet.

  • Gardasee

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    Irgendetwas muss an diesem See dran sein. Wäre der berühmteste deutsche Dichter sonst so in ihn vernarrt gewesen? Hätte Johann Wolfgang von Goethe sonst in seiner Sehnsucht dem See ein eigenes Lied gewidmet? Es beginnt mit den Worten „Kennst du das Land, wo die Zitrone blühn …?“ Und wer zum ersten Mal bei seiner Ankunft am nördlichen Seeufer oben vom Städtchen Torbole auf den Gardasee in seiner ganzen Schönheit geblickt hat, der kann den alten Goethe mehr als gut verstehen. Morgens unter Palmen einen Cappuccino trinken, tagsüber in den Bergen herumkraxeln und abends am Seeufer eine Pizza Margherita genießen, das geht nur am Gardasee. Geradezu inflationär ist die Anzahl der sehenswerten Dörfer und Städte an seinem Ufer, was die Auswahl nicht eben erleichtert. Auch als Motorradfahrer steht man vor der Qual der Wahl: Monte Baldo, Passubio, Monte Tremalzo – alles Namen, die die Gashand zucken lassen.


Touren, Tipps und Unterkünfte zu dieser Region findet ihr auf unserer interaktiven Karte


Dolospyder 2018

Von Südtirol zum Gardasee ©motorcyclepics

Vom 23.-29.9.2018 fand im Hotel Condor**** in St. Vigil der „Dolospyder 2018“ statt. Traumhaftes Wetter war angesagt, als sich die Spydergemeinde unterhalb des Furkelpasses traf um eine Woche lang den Asphaltspass in den Dolomiten und am Gardasee zu genießen.

Für das gute Gelingen der Veranstaltung sorgte das Team des Hotel Condor****mit seinem motorradbegeisterten Chef, Konrad Leimegger. Die erfahrene und weithin geschätzte Crew verwöhnte die anspruchsvolle Truppe mit Gastfreundschaft und einer grandiosen Küche. 

 

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