Marathon oder Genussriding
Diese Rundtour ist mit über 400 Kilometern die längste unseres gesamten Norditalien-Guides und ein Traum für Kilometerfresser. Wer es lieber gemütlich, ja genüsslich angehen möchte, teilt sie einfach in zwei Portionen. Ru nd um unseren Einkehrtipp im herrlichen Kühtai gibt es dazu auch perfekt passende Übernachtungstipps im österreichischen Bundesland Tirol. Ein Schwerpunkt der Runde sind die herrlichen Täler rechts und links der Hauptstrecke. Bringt Zeit mit und genießt diese acht prächtigen alpinen Sackgassen bis zum jeweiligen Talschluss.

Start und Ende dieser Tour ist das herrliche Meran. Zunächst vergleichsweise gemütlich geht es durch horizontweite Weinberge und idyllische Hügel des Meraner Beckens. Der Abstecher ins Ultental ist ein landschaftlicher Traum, die Schwenker über das Brezer Joch sowie durch das Val di Sole sind purer Genuss. Der Nachmittag gehört dann zwei Berühmtheiten der Alpen - dem Gaviapass sowie erneut dem Stilfser Joch, diesmal in umgekehrter Richtung.Die Tour ist als Rundtour angelegt. Das heißt, der Einstieg ist an jeder Stelle der Runde möglich – einfach den Kurviger-Link anklicken, einen neuen Ausgangspunkt festlegen und los geht’s!
Beginnen wir unsere Norditalien-Touren gemütlich? Im Grunde ja, wäre da nicht sogleich am Vormittag die vielleicht größte fahrerische Herausforderung der Alpen: das legendäre Stilfser Joch. Anfänger wählen für diese Tour einen Wochentag abseits Juli und August und lassen sich von alten Hasen leiten. Oder drehen diese Tour einfach um - denn bergab ist der Stelvio deutlich leichter zu „erfahren“. Der Rest des Tages ist in beiden Richtungen „easy going“, sprich pures Vergnügen.Die Tour ist als Rundtour angelegt. Das heißt, der Einstieg ist an jeder Stelle der Runde möglich – einfach den Kurviger-Link anklicken, einen neuen Ausgangspunkt festlegen und los geht’s!

Im Sauseschritt huschen wir frühmorgens durch das Rosental, erobern den eher langweiligen Wurzenpass und suchen in Kranjska Gora nach dem Wegweiser zum Vršič-Pass. Gleich hinter den letzten Häusern beginnt dessen Kurventanz, allein 24 penibel durchnummerierte und mit historischem Kopfsteinpflaster belegte Kehren erwarten uns auf der Nordrampe hinauf zum 1611 m hoch gelegenen Scheitelpunkt.
Zunächst führt es uns über das sehenswerte Velden entlang der panoramareichen Süduferstraße des Wörthersees, eine Piste garniert mit insta-tauglichen Fotostopps zuhauf. Über Ferlach und einen Proviant-Stopp beim Bäcker Peterlin am Hauptplatz geht es über sechs Kehren hinauf zum Loiblpass auf 1367 m. Jahrhundertelang war der „Loibl“ einer der drei einzigen Karawankenübergänge, um 1560 erhielt er seinen ersten Scheiteltunnel, eine 150 m lange technische Meisterleistung zu jener Zeit. 1942 begann man mit neuer Trassierung samt neuem Tunnel, auf slowenischer Seite erinnert ein Denkmal an die NS-Zwangsarbeiter, die dabei ihr Leben ließen.
Auf herrlich verkehrsarmen Pisten garniert mit Kehren und Kurven „all you can eat“ geht es schwungvoll nach Kranj im Sava-Tal. Mit gut 57.000 Einwohnern immerhin Sloweniens viertgrößte Stadt und gut für einen Boxenstopp.
Ganz im Süden Kärntens ziert der imposante Gebirgsstock der Karawanken nahezu jeden Blick und lockt als Spielplatz für das Motorrad. Ganz an den Ostrand der Karawanken führt uns diese Tour und beschert uns herrliche Motorradmomente.
Stille und malerische Landschaften prägen das Südharzer Vorland hier im ländlich gelegenen Quellgebiet von Eichsfeld, wo bei Leinefelde besagte Leine entspringt. Als eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands gilt Duderstadt, auch als „Die Perle des Eichsfeldes“ bezeichnet wird. Von hier führt uns diese Tour auf teils einsam gelegenen Strecken durch den Naturpark Eichsfeld und die wechselnden Landschaften aus Auen und steilen Felsen im Hainich-Werratal. Wir erreichen Mühlhausen mit seiner historischen Wehranlage und bezaubernden Altstadt und genießen die Kurvenvielfalt, die uns bei Teistungen zum 
Die Region des Eichfelds im nordwestlichen Thüringen ist ein buntes Landschaftsmosaik aus satten Streuobstwiesen und blühenden Wiesen auf Muschelkalkplateaus. Dem Motorradfahrer werden hier neben den attraktiven Kurvenverläufen durch diese malerische Landschaft auch beschauliche Einkehrmöglichkeiten wie in Osterode geboten. Wissbegierige Kradler erwartet in Einbeck ein Füllhorn an Motorhistorie, im 
Die besondere Mischung aus viel idyllischer Natur auf der einen und vielfältige Sehenswürdigkeiten auf der anderen Seite prägen diese schroffe und teils düstere Mittelgebirgsszenerie, der höchsten Norddeutschlands. Von alters her durch reiche Silber- und Erzvorräte geprägt, entwickelte sich ein dichter Ring sehenswerter Fachwerkstädte in dieser von Bergbau geprägten Region, in der auch schon früh ein gediegener Tourismus einsetzte. Imposante Kurvenerlebnisse verheißt die malerische Landschaft mit ihren üppigen Wäldern dieser einzigartigen Gebirgswelt.
Fantastische Panoramen über die Goldene Aue und das Thüringer Becken bieten sich vom Kyffhäuser Denkmal, mit seinen 81 Metern das dritthöchste Denkmal Deutschlands. Ebenso herausragend sind all die Streckenverläufe dieser Tour, die uns bis an den nordöstlichen Harzrand führen, wo uns im wildromantischen Bodetal märchenhafte Wälder, plätschernde Bäche und reißende Flüsse erwarten, die sich um faszinierende Felsformationen wie die über 400 Meter hohe, sagenumwobene Roßtrappe winden. Herrliche Ausblicke gibt es selbst von der 106 Meter hohen Mauerkrone des Rappbodestausees.
Im Nationalpark Harz, durch den es bei dieser Tour geht, ist die Landschaft mit ihren tiefen Wäldern von fast poetischer Schönheit, die idyllische Ruhe, in der fast menschenleeren Gegend, Balsam für die Seele. Für solch ausgesucht romantische Städte wie Wernigerode, von wo aus diese Tour startet, sollte man sich auch ein bisschen Zeit nehmen. Sehenswert sind ebenso Braunlage, Bad Lauterberg, Sankt Andreasberg sowie Herzberg am Harz. Eine Fahrt mit der Dampfeisenbahn zum Brocken bietet von Schierke aus ganz neue Perspektiven.
Diese Tour beginnt und endet an einem der wohl bekanntesten Bikertreffs im Harz, dem Torfhaus bei Altenau. Von hier aus schweift der Blick über die herrliche Landschaft, die es von diesem höchst gelegenen Dorf Niedersachsens aus zu erobern gilt. Auf unserem Weg durch die Straßenwindungen besuchen wir die Sösetalsperre und biegen hernach ab zur, mit prickelnden Kurven nur so gespickten, Strecke gen Goslar. Weitere Motorradpisten des Harzes erobernd erreichen wir Clausthal Zellerfeld mit seiner imposanten Holzkirche, der größten Deutschlands, bevor es knackig zurück zum Torfhaus geht.
Vom Bikermagneten Nürburgring bis zur einladenden Mosel haben die Straßenbaumeister hervorragende Arbeit geleistet. Eine TV-Kulisse lädt zum Kulturstopp ein. Wir starten im netten Mayen, der Stadt der Märkte.